:: vsstö: austrofaschistische geschichte aufarbeiten
Utl.: Die Initiative um Rehabilitation und Denkmal der FebruarkämpferInnen muss unterstützt werden
Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) verlangt anlässlich des heutigen Gedenktages an die Februarkämpfe zwischen der austrofaschistischen Heimwehr und dem republikanischen Schutzbund die vollständige Rehabilitierung der FebruarkämpferInnen.
„Dem Justizausschuss liegt der Antrag auf Rehabilitierung, der von einer überparteilichen Plattform gestützt wird, vor. Es ist historisch ein Skandal, dass das austrofaschistische Österreich unter Dollfuß immer noch geschützt wird, während die KämpferInnen für Demokratie und gegen Faschismus offiziell als verurteilte VerbrecherInnen gelten. Die Parlamentsfraktionen sind gefragt hier endlich ein Zeichen zu setzen,“ fordert Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ.
„Ein Denkmal, das von der Plattform ebenfalls gefordert wird ist ein wichtiges Symbol und dringend notwendig,“ wendet sich Wollner an die zuständigen PolitikerInnen. „Die Gräuel und politisch fatalen Auswirkungen des Austrofaschismus werden in Österreich über siebzig Jahre danach im besten Fall ignoriert oder sogar schön geredet. In der Schule sowie prinzipiell in der Gesellschaft muss das Dollfuß/Schuschnigg Regime mit seiner menschenverachtenden Politik viel stärker bearbeitet werden,“ so Wollner abschließend.
Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ Pressesprecherin, 0676/388 85 13, vsstoe@vsstoe.at, www.vsstoe.at
