:: vsstö zu faymann: zugangsbeschränkungen sind keine lösung!
Utl.: Faymann fällt den StudentInnen in den Rücken.
Der Verband Sozialistischer StudentInnen zeigt sich schockiert über die jüngsten Äußerungen von Kanzler Faymann. „Ein Mann, der vom freien Zugang zu Bildung spricht und im selben Atemzug Zugangsbeschränkungen als unvermeidbar darstellt, braucht sich über Glaubwürdigkeitsprobleme nicht zu wundern“, stellt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, fest.
Seit bald zwei Wochen protestieren Studierende in ganz Österreich gegen Zugangsbeschränkungen und für bessere Studienbedingungen – Faymann hatte sich solidarisch mit den Protestierenden erklärt, nun wurde der vermeintliche Ansturm deutscher Studierender zum gewichtigeren Argument gemacht.
„Da hätte man sich früh genug um europäische Regelungen bemühen müssen“, so Wollner. „Die Tatsache, dass viele deutsche KollegInnen in Österreich studieren ist ja nicht neu! Aber Hochschulpolitik wird von der aktuellen Regierung offenbar nicht wichtig genommen. Die Politik regiert über die Köpfe der Betroffenen hinweg – das ist ein unerträglicher Zustand.“, so Wollner.
Der VSStÖ ruft alle Studierenden, SchülerInnen, Lehrlinge und Interessierten auf, sich an den bundesweiten Protestaktionen für freie Bildung am 5. 11. zu beteiligen: „Wir lassen uns unsere Zukunft nicht wegnehmen!“, schließt Wollner.
Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ-Pressesprecherin, 0676 385 88 13