:: vsstö: e-voting ist gescheitert
E-Voting ist verfassungswidrig und muss aufgehoben werden
Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) zeigt sich in einer ersten Reaktion auf die wahrscheinliche Aufhebung der ÖH-Wahl an der Universität Wien und eventuell an der Universität Salzburg in seiner Forderung nach der Abschaffung von E-Voting bestätigt.
Der VSStÖ hat unter anderem auf Grund der fehlenden Kurzbezeichnungen das Wahlergebnis angefochten. "Das E-Voting System war eine Husch-Pfusch-Aktion des Ministeriums. Das bestätigt sich mit dem wahrscheinlichen Entscheid der Wahlkommission nur", so Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ.
"Der VSStÖ hat aber nicht nur die technischen Probleme des E-Voting Systems angefochten, sondern die Verfassungswidrigkeit dieses Wahlsystems. Daher muss die gesamte ÖH-Wahl ohne E-Voting wiederholt werden. Hahns Nachfolger oder Nachfolgerin muss dessen Prestigeprojekt als gescheitert anerkennen, und bei den nächsten ÖH-Wahlen eine geheime und persönliche Wahl ermöglichen", forderte Wollner abschließend.
Rückfragehinweis: Stefanie Grubich, VSStÖ-Pressesprecherin, 0676/385 88 13, vsstoe@vsstoe.at, www.vsstoe.at
